»Während das Hörspiel eine erfundene Welt, erfundene Personen dramatisch glaubhaft machen muss, muss das Feature den Hörer davon überzeugen, dass das, was ihm hier mitgeteilt wird, die Wahrheit ist. Dass es sich um reale Probleme, reale Personen handelt und nicht um erfundene. So die klassische Unterscheidung. Die Grenzen sind aber längst verwischt …«
Klaus Lindemann

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Aktuelle Produktionen sind (vorerst) nur in kleinen Ausschnitten zu hören.

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EXIT, Notausgang aus dem Leben

Autor und Regie: Jean-Claude Kuner
Produktion: DeutschlandradioKultur / ORF / 2008
Ursendung: Deutschlandradio Kultur / 24.05.2008
Länge: 54.05

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Seit 25 Jahren ermöglichen in der Schweiz Freitodbegleitungs-Organisationen das Recht auf Selbstbestimmung bis zum letzten Tag. Unterstützt durch die Schweizer Ethikkommission, die auch Ausländern dieses Recht zugesteht.
Damit steht die Schweiz neben Holland, Belgien und dem US-Bundesstaat Oregon weltweit an vorderster Front in Sachen Liberalisierung der Sterbebegleitung.
Im Dialog mit Philosophen wie Seneca, Michel de Montaigne oder Wilhelm Schmid und im Gespräch mit der Suizidhilfeorganisation EXIT, darunter zwei evangelische Pfarrer, entfalten sich die liberalen wie revolutionären Einsichten in eines der letzten Tabuthemen unserer Zeit: das Recht auf den eigenen Tod.

> zur Website der Suizidhilfeorganisation EXIT

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Eine Sängerin in Paris – Ingrid Caven

Autor und Regie: Jean-Claude Kuner
Produktion: Deutschlandfunk / 2008
Ursendung: Deutschlandfunk / 14.07.2008
Länge: 38.19

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Ingrid Caven, Sängerin und Schauspielerin, wurde durch ihre Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder berühmt. In dieser Montage aus Erinnerung und Musik erzählt die Caven von ihrer Beziehung zu Fassbinder, erinnert sich an das Stück “Die Stadt, der Müll und der Tod” und ihre Arbeit mit dem Komponisten Peer Raben.

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Jeder ist seines Glückes Schmied – Das Glück der Fülle

Autor und Regie: Jean-Claude Kuner
Produktion: NDR / rbb / 2004
Ursendung: NDR / 01.01.2005
Länge: 52.53

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Philosophen und Religionswissenschaftler, Hirnforscher und Psychologen, Heiler, Hellseher und Astrologen beschäftigen sich immer wieder mit der Frage: Welche Wege gibt es zum Glück? Was macht das Glücklichsein aus? Ist es möglich, dauerhaft glücklich zu sein? Der Autor – monatelang auf der Suche nach der Glücksformel – hat zum Schluss alle Ratgeber enttäuscht beiseite gelegt und sich eine Erkenntnis des Philosophen Wilhelm Schmid zu eigen gemacht: »Es ist das Glück der Fülle, das erfüllte Leben, das Erfolg wie Misserfolg mit einschließt.«

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Mann? Frau? Berdache! Über Indianer und Geschlechtervielfalt

Autor und Regie: Jean-Claude Kuner
Produktion: Deutschlandradio / 2005
Ursendung: Deutschlandradio Berlin / 12.01.2005
Länge: 53.47

We’wha vom Stamm der ZuniWe’wha vom Stamm der Zuni

Frau, Mann, Schwuler, Lesbe, Transsexueller, Crossdresser… und doch nur zwei Geschlechter? Die Indianer Nordamerikas kannten bis zu sechs.
We’wha vom Stamm der Zuni war eine Berdache, ein Indianer in Frauenkleidern. Er war gebildet, sprach Englisch und wurde von der Washingtoner Gesellschaft im ausgehenden 19. Jahrhundert als gebildete Indianerin hofiert bis schliesslich die Wahrheit ans Licht kam und den Skandal auslöste.
Männer in Frauenkleidern, Frauen in Männerkleidern, ein altes ethnologisches Phänomen, das über Samoa, Nordamerika bis nach Albanien verfolgt werden kann. Menschen, die in kein polares Konzept gezwängt ihr Geschlecht der Zwischentöne ohne Diskriminierung ausleben dürfen.

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Das zerrissene Ehrenwort – Blutrache in Albanien

Autor: Jean-Claude Kuner
Regie
: Thomas Wolfertz
Produktion: Deutschlandfunk / Südwestrundfunk / 2005
Ursendung: DLF / 01.03.2005
Länge: 52.22
Preise / Auszeichnungen: Prix Marulic (Kategorie Documentary) 2005

der albanische Geschichtsstudent StavriBildbeschreibung #2Bildbeschreibung #3feature_albanien04_thumb2
Der albanische Geschichtsstudent Stavri (21) erforscht die Traditionen seines Landes, das vor allem im Norden seit Jahrhunderten existierende Gewohnheitsrecht „Kanun“. Es regelt unter anderem die Blutrache. Obwohl von den Kommunisten abgeschafft, tauchte sie nach der Wende umso stärker wieder auf. Doch haben die neuen Blutrachefälle nichts gemein mit dem alten Kanun. Niemand hält sich heute mehr an die Regeln. Da der schwache Justizapparat versagt, greifen die einfachen Menschen wieder zur Selbstjustiz.
Die Recherche des jungen Albaners lässt immer mehr die Rückständigkeit althergebrachter Lebensformen inmitten einer modernen Welt spürbar werden und gibt damit auch einen Einblick in die fremde Welt des Balkans.

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Im Dickicht der Stadt – Ein Großtstadtmärchen mit Rainer Werner Fassbinder

Autor: Jean-Claude Kuner
Regie:
D.W.Meissner
Produktion
: WDR / DLF / 2005
Ursendung: WDR / 23.05.05
Länge: 53.42

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Am 31. Oktober 1985 entlud sich ein Theaterskandal über Deutschland, der außenpolitische Dimensionen annahm. Sondersitzungen im Frankfurter Stadtparlament und in der israelischen Knesset beschäftigten sich mit der geplanten Uraufführung des Stückes „Der Müll, die Stadt und der Tod“ von Rainer Werner Fassbinder im Kleinen Haus des Frankfurter Schauspiels. Der Vorwurf: Stück und Autor seien antisemitisch. Intellektuelle wie Gilles Deleuze, Michel Foucault und Erich Fried beteiligten sich an der Debatte über die Frankfurter Städtebaupolitik der 70er Jahre, die Allianz von Immobilienspekulanten, Banken und Stadtpolitikern.
Was steckte hinter dem Protest gegen dieses Stück, der eine Aufführung in Deutschland bis heute verhindert hat? Wer war Fassbinder, der als Filmregisseur immer provozierte und sich u.a. die Feindschaft von Politikern, Schwulen und auch Juden zugezogen hat?
Neben Zeitzeugen aus der Frankfurter Zeit kommt kurz vor seinem Tod der Filmregisseur Daniel Schmid (1941-2006) zu Wort, der „Der Müll, die Stadt und der Tod“ unter dem Titel „Schatten der Engel“ verfilmt hat. Und Ingrid Caven, eine wichtige Frauenfigur im Leben Fassbinders, die wie er in dem Film mitspielte.

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Spiel mit der Vergangenheit – Erinnerungen an den 17. Juni 1953

Autor + Regie: Jean-Claude Kuner
Produktion: NDR / WDR / SWR / 2003
Ursendung: NDR / 15.06.03
Länge: 52.47

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»Mit Walter Ulbricht kämpft sich’s gut. Voran, die Strasse frei!« Das heroische Lied aus der DDR unterbricht zwischendurch die Spurensuche der Gegenwart und führt in eine vergangene Klangwelt. Die der Kommentare und politischen Reden aus Ost und West während des Kalten Krieges und in eine heute merkwürdig anmutende Liederwelt vergangener Ideale. In dem seit DDR-Zeiten existierenden Café Sibylle versammelt ein aus dem Westen zurückgekehrter 60-jähriger Ostberliner seine Freunde, um das Quiz „Stalinallee – ein Spiel auf Ehre und Gewissen“ zu spielen. Er selbst wohnt jetzt wieder hier, in der ehemaligen Stalinallee, die später in Karl-Marx-Allee umbenannt wurde und so aussieht als würde sie sich in Moskau befinden. Quizkarten werden gezogen, darunter Fragen, die die Ereignisse des Arbeiteraufstandes vom 17. Juni 1953 betreffen und die kaum einer der Freunde beantworten kann. Dann will einer der Spieler es genauer wissen, und der ehemalige Ostberliner nimmt ihn mit auf eine Spurensuche zu den wesentlichen Orten, an denen der Aufstand stattgefunden hat. Der Strausbergerplatz beispielsweise, wo der legendäre Marsch der Bauarbeiter der Stalinallee damals begonnen hatte.

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32 Betrachtungen über Grete Sultan

Autor: Jean-Claude Kuner
Regie:
D.W.Meissner
Produktion: WDR / 2002
Ursendung: WDR3 / 05.05.2002
Länge: 58.58

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Ein ganz große Karriere steht ihr bevor. Sie kennt die Komponisten Arnold Schönberg, Béla Bártok, Ferruccio Busoni persönlich. Ebenso die Pianisten Claudio Arrau und Edwin Fischer. Arturo Toscanini hat sie gehört und gefördert. Theodor Adorno will sie nach dem Krieg zurück nach Deutschland holen.
Grete Sultan, am 21. Juni 1906 in Berlin geboren, erhält 1935 Auftrittsverbot. Sie ist Jüdin. 1941 bringt sie einer der letzten Flüchtlingstransporte nach Portugal. Vier Monate abenteuerlicher Flucht, die in New York endet. In den USA lernt sie den Komponisten John Cage kennen und wird eine seiner wichtigsten Interpretinnen. 1974 schreibt er für sie das monumentale Werk „Etudes Australes“. 32 Etüden in vier Büchern. Komponiert nach dem Zufallsprinzip.
Sie bleiben auf Jahre die einzige veröffentlichte Aufnahme der Sultan – bis der deutsche Musikproduzent Heiner Stadler in ihrem Schrank Tonbänder mit Konzertmitschnitten entdeckt. Er veröffenlicht sie in seiner „Legacy-Reihe“. Das Come-Back einer der ganz großen Pianistinnen des letzten Jahrhunderts.
Grete Sultan, die nie wieder an ihre Karriere vor dem Krieg anknüpfen konnte, lebte bis zu ihrem Tod am 26. Juni 2005 in Westbeth im New Yorker Stadtteil Greenwich Village.

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Pete Seeger – Eine Legende wird 80

Autor + Regie: Jean-Claude Kuner
Produktion: WDR / SFB / 1999
Ursendung: WDR3 / 02.05.1999
Länge: 53.55

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Seeger in einer Kirche am Martin Luther King Day (1998)Seeger in einer Kirche am Martin Luther King Day (1998)

Vom Kirchenbesuch zurück, bei dem er einige Lieder zur Erinnerung an Martin Luther King gesungen hat, sitzt Seeger am Küchentisch, um von seinem bewegten Leben zu erzählen. Seeger, am 3. Mai 1919 geboren, packt Banjo und Gitarre aus, um auszudrücken, was ihn sein Leben lang geleitet hat: der unerschütterliche Glaube an die Verbesserung der Welt und sein Engagement für Politik und Umwelt. Als einer der bedeutensten lebenden Folksänger der USA wird er heute angesehen. Ein Protestsänger, der an allen wesentlichen politischen und sozialen Bewegungen aktiv beteiligt war und unter anderem der Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King und Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg mit seinen Liedern Mut gemacht hat.
„Sag mir wo die Blumen sind“, „We Shall Overcome“ und „Guantanamera“, das sind nur einige seiner Lieder, die inzwischen zum internationalen Repertoire gehören, gesungen von Marlene Dietrich über Bob Dylan, Bruce Springsteen bis zu Nicolette. Bis ins hohe Alter ist Pete Seeger jung geblieben und ein ungebrochener Optimist, der noch immer als Aktivist mit seinen Liedern und besonderen Einfällen für eine bessere Welt kämpft.

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Die Welt im Sampler – DJ Spooky und die Kunst der schwarzen Rille

Autor: Jean-Claude Kuner
Regie
: Petra Feldhoff
Produktion: WDR / SWR / 1999
Ursendung: WDR / 28.02.1999
Länge: 53.42

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DJ’s entdeckten die Schallplatte in den 80er Jahren als Produktionsmittel. Aus den schwarzen Ghettos und der schwulen Subkultur kommt die Musik, die innerhalb von einem Jahrzehnt die gesamte Popkultur erobert (Kunst, Mode, Film Literatur inklusive) und traditionelle Kulturbegriffe sprengt. Ohne musikalische Ausbildung, nur bewaffnet mit zwei Plattenspielern und dem Vinyl, entwickelt sich der DJ zum Künstler. Gleichzeitig werden Fragen nach Autorenschaft, Copyright und politischer Hierarchie neu gestellt.
Paul D. Miller alias DJ Spooky, 1971 geboren, ist ein intellektueller Denker der DJ- und Avantgarde-Szene New Yorks. Ein Allesfresser und Chamäleon, Musiker, Künstler und Schriftsteller. Eine Renaissance-Gestalt des digitalen Zeitalters in den Netzwerken von Global Play und Cyberspace.

> zur Website von DJ Spooky

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Curt Bois: Vom Heinerle zum Krapp – Eine Schauspieler-Karriere des 20. Jahrhunderts

Autor + Regie: Jean-Claude Kuner
Produktion: Deutschlandradio / 2001
Ursendung: Deutschlandradio Kultur / 02.04.2001
Länge: 59.03

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Das war ein Glück, dass ich als junger Regieassistent den in Berlin geborenen Schauspieler Curt Bois (1901-1991) kennenlernen durfte. Jemandem zu begegnen, der bei Max Reinhardt, bei Brecht und Kortner gespielt hatte, also lebende Theatergeschichte war, das war für mich, ein junger Theatermensch aus Basel, einfach grossartig. Es störte mich aber zu sehen, wie Bois zu Hause noch immer sprühend vor Witz und Energie sein konnte, aber – wie er selber sagte – »nichts mehr zu tun habe, arbeitslos sei«. So entstand die Idee mit ihm ein Hörstück über sein Leben aufzunehmen.
Im November 1989 nahmen wir an mehreren Tagen in seiner Wohnung in Berlin-Westend Gespräche auf, die dann versetzt mit Originalaufnahmen seiner Film- und Theaterauftritte zur Grundlage dieses Hörspiels wurden. Erzählt wird, wie sich die Geschichte eines Menschen zwischen Kunst (Theater und Film) und Politik abspielte. Wie die Politik und der Wahn bestimmter Zeitströmungen ein Leben beeinflusst und erschüttert haben. Wie ein Komiker trotzdem – oder zum Trotz, sein Lachen nicht verlernt hat.

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Carpe Diem! Die Suche nach dem Paradies – Über den Tropenmaler und Musiker Walter Spies

Autor + Regie: Jean-Claude Kuner
Produktion: NDR / WDR / 1995
Ursendung: NDR / September 1995
Länge: 58.28

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feature_daisy_spies_thumbDer Lebensentwurf von Walter Spies liest sich faszinierend: hunderte seiner oft literarischen Briefe haben die Kriegswirren überlebt und bezeugen auf berührende Weise seinen Witz, seine Kreativität und seinen inneren Wandel auf der Suche nach dem Glück. Mit Mut hat Spies das realisiert, wovon so mancher sein Leben lang nur träumen mag: die gewohnte Umgebung zu verlassen, um in der tropischen Fremde ein neues glücklicheres Dasein zu finden.
Alles scheint sich für den jungen Walter Spies (geb. 1895 in Moskau) in den Jahren nach dem 1. Weltkrieg zu entwickeln. Er hält sich in Dresden im Kreise um Oskar Kokoschka und Otto Dix auf, lebt später zusammen mit dem Stummfilm-Regisseur Friedrich W. Murnau in Berlin und begegnet dort allem, was Rang und Namen in der Kulturwelt hat. Als Maler verzeichnet er schnell erste Erfolge.
1923 verlässt der 28-jährige Walter Spies Europa. In Java geht er von Bord. 1927 siedelt Spies endgültig nach Bali um. Unter seinen Besuchern befinden sich die Grössen seiner Zeit aus Kultur und Wissenschaft: u.a. Vicky Baum, Charly Chaplin, Margaret Mead, und die Komponisten Colin McPhee oder Alexander Tansman. Als Deutscher verlässt Spies Europa. Nun wird ihm diese Staatszugehörigkeit – obwohl er die geringste Zeit seines Lebens in seiner Heimat verbracht hatte – zum Verhängnis. 1940 überfallen die deutschen Truppen Holland. In den Kolonien werden daraufhin alle Deutschen interniert. Spies lebt die nächsten zwei Jahre in Lagern auf Java und Sumatra. Kurz vor der japanischen Invasion wird Spies auf ein Schiff nach Ceylon gebracht, das kurz nach Ablegen von den Japanern torpediert wird. Spies kommt dabei um.

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